Immanuel - Kant - Gymnasium Pirmasens
Immanuel - Kant - Gymnasium Pirmasens

Fachbereich Englisch

Projektbericht “Americans in Rhineland-Palatinate“

55 000 Amerikaner leben auf der Ramstein/Kaiserslautern Airbase – aber was wissen wir eigentlich über sie, und wie war das eigentlich mit der amerikanischen Kaserne in Pirmasens? Während der Projekttage vom 21.-23.6.17 widmeten sich 26 Schülerinnen und Schüler der 8. bis 12. Klassen diesen Fragen. Zunächst half uns Frau Wittmer im Pirmasenser Stadtarchiv weiter, indem sie uns alle Materialien der Ausstellung “Remember“ über die amerikanischen Streitkräfte in Pirmasens zur Verfügung stellte und uns die damalige Entwicklung in einer interessanten Präsentation erklärte. Um mehr zu erfahren, hatten wir drei Zeitzeuginnen eingeladen: Frau Wirtz hatte in den 1960er Jahren engen Kontakt zu amerikanischen Familien, die in der Pirmasenser Base lebten. Oft bestanden Freundschaften noch jahrelang fort, nachdem die Amerikaner wieder in ihre Heimat gezogen waren. Frau Gehra konnte von ihren Erfahrungen an der Ramstein Highschool berichten, während Frau Looper sehr interessante Einblicke in das heutige Leben der US-Amerikaner hier in unserer Gegend geben konnte. Vor allem der intensive Austausch zwischen den drei Gästen war für die Schülerinnen, die sie interviewten, sehr interessant. Andere Gruppen beschäftigten sich mit der Ramstein und Kaiserslautern Military Community, analysierten die Zeitung “Kaiserslautern American“ und die Website “Welcome to Rheinland-Pfalz“, die die Atlantische Akademie in Kaiserslautern kürzlich ins Leben rief.

Am Ende des ersten Projekttages stand dann der Höhepunkt an: Zwei ehemalige US-Soldaten, die in den 90er Jahren in Pirmasens stationiert waren, standen extra für uns sehr früh auf und erzählten in Live-Skype-Interviews über viele interessante und unterhaltsame Erfahrungen, die sie während ihrer Zeit in Pirmasens machten. Vor allem das deutsche Essen und die echten Freundschaften, die sie auch heute noch mit Pirmasensern pflegen, sind den beiden Soldaten Tim und Bill in guter Erinnerung geblieben. Bills Traum ist es sogar, irgendwann in Deutschland zu leben!

Auch Tag 2 stand im Zeichen des direkten Austausches mit Amerikanern. Die Studentinnen Bianca und Terreen kamen extra für uns aus Mainz zur Atlantischen Akademie, präsentierten uns ihre Erfahrungen in Deutschland und diskutierten lange und angeregt mit unseren Schülerinnen und Schülern über gegenseitige Vorurteile, Erfahrungen mit den Menschen in Deutschland und den USA und sogar über Donald Trump! Außerdem durften wir mehr über die Arbeit, die die Atlantische Akademie in Kaiserslautern leistet, lernen.

Der letzte Tag der Projekttage fand sozusagen „vor der Haustür“ statt. Gemeinsam mit Mark Schlick, dem Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung in Pirmasens, machte die Gruppen einen Rundgang über die Husterhöhe und konnte dabei erfahren, wie das Gelände der ehemals in Pirmasens stationierten Amerikaner heute genutzt wird und welche Entwicklungen in Zukunft geplant sind. Dabei wurde auch deutlich, dass dieser Wandel des früheren Base-Geländes immer noch in vollem Gange ist und wichtige Veränderungen nicht von jetzt auf gleich passieren.

Im Anschluss – und zum Abschluss – gingen alle Projektteilnehmer und –teilnehmerinnen noch gemeinsam in die Unicorn Sportsbar in Pirmasens, um das zu schlemmen, was als typisch amerikanisch gilt: Burger und Pommes frites. Die an ein klassisches Diner angelehnte Einrichtung der Sportsbar trug natürlich zusätzlich zur passenden Atmosphäre bei.

 

Unsere Schülerinnen und Schüler fanden vor allem die direkten Kontakte mit Amerikanern toll:

“Ich hatte keine großen Erwartungen an das Projekt, aber es hat richtig Spaß gemacht. Vor allem war es super, über Skype mit den beiden amerikanischen Soldaten zu reden, und auch das Treffen mit den Amerikanerinnen in Kaiserslautern war interessant.“, so Jakob Jahn aus der 8. Klasse.

S. Kamphues und S. Kasper

MSS 12: Besuch der Air Base Ramstein am 12.06.2017

 

Am 12. Juni hatte die gesamte Jahrgangsstufe 12 die Möglichkeit, die normalerweise für Außenstehende geschlossene Air Base Ramstein zu besichtigen.

Bei unserem Besuch fuhren wir mit dem Bus über das Gelände der Base, vorbei an den unterschiedlichen Wohnsiedlungen und Freizeiteinrichtungen, die den in Ramstein stationierten Amerikanern auf dem Gelände zur Verfügung stehen. Unsere vor der Einfahrt auf das Gelände bereits zugestiegene Begleitung erklärte unter anderem, von welchen Faktoren die Art der Unterbringung auf der Air Base abhängig ist und wusste auch viel von dem Alltag zu erzählen, von dem die meisten Menschen außerhalb der Base so gut wie nichts mitbekommen.

 Beim Vorbeifahren am Rollfeld konnten wir außerdem einen Blick auf die imposanten Flugzeuge des amerikanischen Militärs und auch die eigens für sie gebauten Hangars werfen.

Zum Abschluss wurden wir durch das Einkaufszentrum der Air Base geführt, in dem sich zahlreiche Shops befinden, die es in deutschen Innenstädten nicht gibt – in denen wir allerdings nur gucken, aber nicht einkaufen durften. Den Abschluss unserer Exkursion bildete ein gemeinsames – und völlig unerwartetes – Mittagessen im Food Court des KMCC, bei dem die Schülerinnen und Schüler vor allem bei Popeyes und Johnny Rockets Schlange standen, da es beide Ketten in Deutschland nicht gibt, und im Anschluss genüsslich Hähnchen und Burger verzehrten.

 

S. Kasper

Irlandfahrt der MSS 12

Irland und Sonnenbrand – das kann man sich wirklich nicht vorstellen! 17 Schülerinnen und Schüler der MSS 12 konnten sich aber – zusammen mit Herrn Simonow und Frau Kamphues - auf der diesjährigen Studienfahrt nach Galway und Dublin vom Gegenteil überzeugen.Nach einer entspannten Flug- und Busreise kamen wir am 28.5. in unserem Hostel an und verschafften uns einen ersten Eindruck der Pubs in Galways Ausgehviertel. Am nächsten Morgen regnete es – keine Überraschung. Dass aber zwei Stunden später – während einer sehr unterhaltsamen Stadtführung – plötzlich die Sonne schien und es richtig warm wurde, damit hatte niemand gerechnet. Natürlich mussten wir bei dem schönen Wetter dann gleich nach einem schönen Spaziergang nach Salthill an den Strand, und einige von uns bekamen dann doch etwas zu viel Sonne ab. Montags Abends würde dann sicher in der Innenstadt von Galway nichts los sein – dachten wir fälschlicherweise! Aber auch an diesem zweiten Abend waren die Pubs voll, die Bands super, und es wurde viel getanzt.

Am Dienstag ging es dann weit in in den Westen, auf die Aran Islands, eine Inselgruppe mit spektakulären Klippen im Atlantik. Nach einer 45-minütigen Bootsfahrt nahmen wir unsere Mieträder in Empfang, und los ging es zu einem der schönsten Strände Irlands mit kristallklarem Wasser und weißem Sand. Die meisten von uns trauten sich sogar ins Wasser – kalt, aber ein Highlight unserer Fahrt. Das keltische Ringfort Dun Aengus, das direkt an die 60-Meter-hohen Klippen gebaut wurde, war der nächste Haltepunkt, und die Mutigen trauten sich tatsächlich bis ganz nach vorne und schauten in den Abgrund. Eine Seehundkolonie und ein sehr zutraulicher Esel rundeten unsere Fahrradtour (Respekt, Linus!) ab, und müde aber zufrieden fielen wir in unsere Betten.

Mittwochs fuhren wir dann nach Dublin und gewannen bei einem Spaziergang erste Eindrücke der irischen Hauptstadt. Abends stand dann der Besuch des Hardrock Cafés Dublin an, das mitten im Dubliner Ausgehviertel Temple Bar liegt.

Am nächsten Morgen zeigten uns unsere tollen Stadtführer die schönsten Plätze Dublins und begeisterten mit vielen lustigen Anekdoten. Die Geschichte der irischen Revolution von 1916 und dem darauf folgenden Unabhängigkeitskrieg stand nachmittags beim Besuch des Kilmainham Gaol im Vordergrund. In diesem Gefängnis, das in den 20er Jahren geschlossen wurde, richtete die britische Regierung die irischen Revolutionäre hin, und die Grausamkeit dieser Hinrichtungen brachte der irischen Revolution gegen die Briten erst die breite Unterstützung des irischen Volkes. In einer der winzigen Zellen konnte man sich in die letzten Stunden der zum Tode Verurteilten hineinversetzen und die Atmosphäre der damaligen Zeiten nachspüren.

Freitags ging es dann wieder ans Meer, und wieder war das Wetter traumhaft!  Die malerische Halbinsel Howth – eine halbe Stunde Zugfahrt von Dublin City entfernt – lud zu einer wunderschönen Wanderung entlang der Küste ein, und nach 5 Stunden hatten wir uns Fish und Chips in den Fischerkneipen redlich verdient.

Der letzte Abend klang dann – wie sollte es anders sein – in den Dubliner Pubs aus, bevor wir uns nach einem ausgiebigen Stadtbummel am Samstag Nachmittag wieder auf den Weg zum Flughafen und nach Hause machten. Eine tolle Schülergruppe machte diese Studienfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis!

 

S. Kamphues

Thanksgiving 2016 am Kant

 

Auch in diesem Jahr haben wir uns besonders darüber gefreut, dass Frau Looper mit den Klassen 5b und 7b Thanksgiving gefeiert hat. Frau Looper erklärte den Kindern anschaulich die Geschichte des -neben Weihnachten- wichtigsten Festtages, den die Amerikaner jedes Jahr Ende November feiern. Nach dem Lied "Count your Blessings", das alle gemeinsam sangen, kam der Höhepunkt des Tages: das Thanksgiving-Dinner mit Pumpkin Pie, Cranberry Juice, Eggnog, Beef Jerky und Maismuffins. Wir danken Frau Looper für die wunderschönen Stunden und das leckere Essen!

 

S. Kamphues

Zwischen Faszination und Irritation - Der US-Wahlkampf in der Analyse 

 

Am 27.4. organisierte die Atlantische Akademie Kaiserslautern in Zusammenarbeit mit der Friedrich- Naumann- Stiftung einen Vortrag mit dem renommierten Journalist und  USA- Experten Dr. Christoph von Marschall. Auf interessante Art und Weise gab Dr. von Marschall persönliche Einblicke in die amerikanische Politik und ging auf die aktuellen Entwicklungen - faszinierende wie irritierende- des Vorwahlkampfes ein. Die höchst unterschiedlichen, teilweise mehr als umstrittenen Kandidaten scheinen die USA mehr als je zuvor zu polarisieren. Nicht nur die Bürger der Vereinigten Staaten, auch Europa und Deutschland verfolgen gespannt die Vorgänge rund um die Präsidentenwahl und stellen sich die Frage, wie der Wahlausgang die USA und deren Beziehungen zu Europa verändern könnten. Für den LK Englisch 11 war der Vortrag eine tolle Erfahrung, durch die die Schüler anschauliche Kenntnisse über die Eigenheiten des Systems in Amerika im Vergleich zu Deutschland bekamen. Der Einfluss der politischen Geografie der USA und der aktuellen Bevölkerungsentwicklung auf die Wahlen waren ebenfalls Themen, ebenso wie das Phänomen Trump, das für uns Deutsche sicherlich schwer zu verstehen ist. Am 30.6.2016 setzt der LK Englisch 11 seine Bildungsreise zum Thema USA mit einem Workshop zu den Wahlen in den USA fort, zu dem Experten der Atlantischen Akademie an das Immanuel- Kant- Gymnasium kommen, um die Schülerinnen und Schüler zu echten Insidern zu machen. 

 

Atlantische Akademie: www.atlantische-akademie.de

 

S. Kamphues


 

Kursfahrt: Irland

(18.5.2015-23.5.2015)

Am 18.05. startete unsere Kursfahrt nach Irland/Dublin pünktlich um 6.00 Uhr morgens an der Schule. Auf verschiedene Autos verteilt fuhren wir nach Frankfurt am Main zum Flughafen und obwohl sich unser Flug verspätete, betraten wir alle zusammen in unserer überschaubaren Gruppe von 14 Leuten um circa halb 3 irischen Boden.                                                                                                          

Nachdem wir in unserem Hostel  Jacob‘s Inn eingecheckt  und unser Gepäck verstaut hatten, blieben uns ganze 3 Stunden Freizeit, um die O'Connell Street- also die Innenstadt Dublins-  zu erkunden.    Um 19.00Uhr Ortszeit trafen wir uns wieder, um zusammen im Hardrock Café essen zu gehen -genau das richtige war für unsere leeren Mägen. Da das Hardrock Café nicht weit von der Temple Bar entfernt ist, besuchten wir gleich an unserem ersten Abend das bekannteste Pub Dublins.                                               

Der zweite Tag startete mit einer dreistündigen Stadtbesichtigung. Jeder von uns war von der Stadt begeistert, nur das Wetter zeigte sich nicht gerade von seiner besten Seite. Nach genügend Freizeit machten wir uns auf den Weg zum Guinness Storehouse, einem Museum/ einer Brauerei in der man viel über die Geschichte und die Herstellung des weltbekannten Guinness erfahren konnte.  Unser Ausflug dort endete auf einer großen Dachterrasse, wobei das Wetter uns hier sogar einen Regenbogen zauberte und einen wunderbaren Ausblick ermöglichte.                                                              

Tag  Drei verbrachten wir in der Stadt: Wir besichtigten das Kilmainham Gefängnis und ein weiteres Museum zur Stadtgeschichte Dublins. Um halb 8 traten wir zum Tanzkurs an, der anstrengender war als erwartet. Wirkliche Profis sind wir wohl immer noch nicht, aber es hat Spaß gemacht. Völlig am Ende und durstig wollten wir eigentlich nur heim, endeten dann aber doch in einem Pub, dem Porterhouse.     

Donnerstags morgens machten wir auf den Weg zum Bahnhof. Der Plan war nach Howth zu fahren, um dort eine Klippenwanderung zu machen. 15 Minuten später fuhren wir raus aus Dublin, rein in die Natur. Nach der Ankunft war die Freude groß, das Meer zu sehen. Wir freuten uns auch über den Ausblick und das herrliche Wetter, das wir an diesem Tag genießen konnten. Auch wenn die Wanderung lang und anstrengend war, hat die kleine gemütliche Bucht, in der wir eine Pause einlegten und in der außer uns niemand war, alles wieder ausgeglichen.                                                                                                                                                      

Freitags hatten wir die Wahl zwischen weiteren Museumsbesuchen oder einer weiteren Fahrt raus aus der Stadt. Einstimmig beschlossen wir noch einen Tag ans Meer zu fahren, wodurch wir in Malahide landeten. Nach einer kurzen Besichtigung des Schlosses genossen wir  Malahides Strand. Abends ging’s wieder ins Porterhouse. Die Musik sorgte für eine gute Stimmung am letzten Abend. Samstag haben wir  um 11 Uhr ausgecheckt und hatten dann noch 3 Stunden Zeit Souvenirs zu kaufen und die Stadt noch etwas zu genießen, bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machten. Um 23.00 Uhr kamen wir dann letztlich wieder in Pirmasens an. Traurig, dass der Alltag bald wieder los ging. Froh, dass wir dabei gewesen waren.

(Sarah Müller, MSS12)

 

Leistungskurs Englisch 12/ Kamphues and Grundkurs Geschichte/ Krämer:

 

Gemeinsames europäisches eTwinning Projekt zum 1. Weltkrieg:

 

We are the Immanuel-Kant grammar school in Germany and we are participating in the eTwinning project. The eTwinning project is an offer for schools in Europe to communicate, collaborate, develop and share knowledge and diverse facts about the World War 1, which are taught differently in every school and every country. We want to find out about the differences in the information given in every class room, as well as the question of guilt.

At this stage we have divided our course up in groups. Each group deals with a different category of the World War 1 (poems, Christmas truce, …). We have already uploaded some images of our school and older pictures of our city Pirmasens. We will upload more information after we finish our group work.

We are always available for chats and we are glad about every school, which wants to have a conversation and share their information with us.

 

Here's a German description of the eTwinning project:

 

 

eTwinning ist die Gemeinschaft für Schulen in Europa.

Sie bietet jedem (LehrerInnen, SchulleiterInnen, BibliothekarInnen, etc.), der in einer Schule in einem europäischen Land arbeitet eine Plattform um zu kommunizieren, kooperieren, Projekte zu entwickeln, sich auszutauschen und Teil einer der spannendsten Lerngemeinschaften Europas zu sein.

Die eTwinning-Aktion fördert Schulpartnerschaften in Europa durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Sie bietet Unterstützung, Werkzeuge und Dienste, die es Schulen ermöglichen, kurz- oder langfristige Projekte in jedem Unterrichtsfach durchzuführen.

Das eTwinning-Portal (
www.etwinning.net) ist in 26 Sprachen verfügbar und dient als zentraler Treffpunkt und Arbeitsplatz der Aktion. Im Moment sind rund 230277 Mitglieder und mehr als 5462 Projekte* zwischen zwei oder mehreren europäischen Schulen registriert. Das Portal bietet LehrerInnen Onlinewerkzeuge zur Partnersuche, zur Durchführung von Projekten, zum Ideenaustausch und zum Austausch von Beispielen guter Praxis.

 

http://www.etwinning.net/de/pub/discover/what_is_etwinning.htm

 

Julia Rohrbacher, Anna Schwindt

 

Workshop: Reden wie Obama (4.7.2014)

 

Das Immanuel Kant Gymnasium spricht wie Obama

 

Am 4. Juli 2014 begrüßten die beiden Englischleistungskurse der MSS 11 Wolfgang Tönnesmann, den Leiter der Atlantischen Akademie. Die Oberstufenschüler nahmen an dem vierstündigen Workshop „Speaking like Obama“ in englischer Sprache teil. Sowohl die präsidentielle Rhetorik früherer, amerikanischer Präsidenten, als auch die Rhetorik des amtierenden US-Präsidenten Barack Obama wurden detailliert analysiert. Die Person Obama stand jedoch fortwährend im Mittelpunkt: Wer ist dieser Mann, der von vielen als der „mächtigste Mann der Welt“ angesehen wird? In welchem politischen System übt er seine Macht aus? Und vor allem, wie gelingt ihm die Synthese des „Überzeugens“ und des „Überredens“? 

Nach einer allgemeinen Einführung in  das Amt des Präsidenten, stellte Wolfang Tönnesman berühmte Reden früherer US-Präsidenten vor: anhand von Tonband-aufnahmen, Textauszügen, aber auch teils Filmauszügen wurden die Reden von Abraham Lincoln, Franklin D. Roosevelt , John F. Kennedy und Ronald Regan sowohl hinsichtlich sprachlicher als auch inhaltlicher Aspekte gemeinsam mit den Schülern analysiert.
Aktualität gewann der Workshop durch die Fokussierung Obamas: mithilfe von Textauszügen charakterisierten die Schüler Obamas Fähigkeit, die Aufmerksamkeit und das Interesse seines Publikums zu erhalten, aber auch zu steigern: Obamas Gabe, seine Freude an der Rhetorik auch tatsächlich zu vermitteln, konnte anschließend an diversen Reden belegt werden. Abschließend war es die Aufgabe der Schüler, in Gruppen eine politische Rede vorzubereiten und vorzustellen. So entstanden an diesem Tag im Immanuel Kant Gymnasium Reden, die sich zwar nicht mit den Reden Barack Obamas messen können, sich diese jedoch mit großer Freude zum Vorbild nahmen.

Hannah Mägel, MSS 11

 

Englandfahrt 2014 der Klassen 9a und 9b

 

 

Knapp eine Woche vor der Englandfahrt 2014 ging in den Klassen kaum noch etwas seinen geregelten Gang. In diversen Englisch- und Sozialkundestunden gab es praktisch kein anderes Thema mehr. Der Aufdruck und die Bestellung gemeinsamer Pullis musste organisiert werden, ebenso wie die Aufteilung in den Gastfamilien, sodass sich schließlich auch die Lehrer dem Unvermeidlichen beugen mussten: Dass wir Schüler der Klasse 9A mit unseren Gedanken schon längst jenseits der deutschen Grenze waren.

Die gemeinsame Klassenfahrt, die passender Weise unter dem Motto “It’s going to be legendary” und “Kant get enough” stattfand, wurde seit bereits mehr als einem halben Jahr erwartet und da wir planten, die Klassenfahrt auch wirklich “legendär” werden zu lassen, waren auch schon diverse Pläne geschmiedet worden.

Spätestens jedoch nach Fahrtbeginn und sieben Stunden der insgesamt knapp vierzehnstündigen Fahrt war die Begeisterung wieder ein wenig gedämpft. Man schlief, hörte Musik oder lauschte gelegentlichen Witzeleien von Norbert, dem Busfahrer, der durch seine lockere Art und seinen lustigen Namen natürlich umgehend die Sympathie der Klassen gewann und auf der Fähre schließlich entstanden einige rätselhafte Bilder, wie Superman auf dem Oberdeck, oder die Rückkehr der Titanik, bis in der Ferne die Klippen von Dover zu sehen waren. Nachdem man die Stoppschilder in den Kreisverkehren und den Linksverkehr gemeistert hatte, ging es dann nach einem kurzen Stopp am Strand zu dem Punkt, an dem unsere Gasteltern uns erwarten würden. Man begrüßte die Engländer mit einem schüchternen “Hi. Nice to meet you!” und zerstreute sich dann müde in verschiedene Richtungen, mit der Mahnung im Kopf auf jeden Fall am nächsten Tag pünktlich zu sein.

 

Auch in den folgenden Tagen sah man am Meeting-Point, von wo aus alle Aktionen starteten, das ein oder andere verschlafene Schülergesicht. Mit Stadtplan, einem Fragebogen über Attraktionen und Sehenswürdigkeiten der Stadt und Stift in der Hand, wurden wir auf die ahnungslosen Eastbourner people losgelassen, und es kam zu einen abenteuerlichen Entdeckungen, wie dem Hintereingang des Zaubereiministeriums, diversen KFC’s oder der Tatsache, dass die englischen Möwen nicht nur Kaugummi und Hamburgerreste, sondern auch Reiswaffeln nicht verschmähen. Der Gewinner der Ralley sollte laut Herr Simonow einen “Riesenpreis” erhalten, der, wie sich später herausstellte, aus einem Kugelschreiber mit Flaggenaufdruck bestand. Nach einer kurzen Freizeit und dem Erwerb mehrerer gut gefüllter Einkaufstüten startete die Expedition zum “Beachy Head” vor grandioser Kulisse von bestimmt mehr als 30 Meter hohen Kreideklippen. Wenn die Wanderschuhe nach dem Aufstieg noch nicht eingelaufen waren, so waren sie es spätestens am Abend in den Gastfamilien, da es wirklich kein Kinderspiel ist, in einem Stadtteil, in dem alles gleich aussieht, ein bestimmtes Haus zu finden - es kam zu einigem planlosen Herumgeirre.

 

Der Mittwoch, Londontag und aus Schüleraugen mit ein Highlight der Fahrt, begann mit dem für England typischen Nieselwetter. Aber gut... So haben wir diese Attraktion wenigstens nicht außen vor gelassen. Nach der Bewunderung der Skyline von London vom Greenwich Park aus, gesellte sich auch zum Regenwasser auch noch das Wasser der Themse. Durch die regennassen Scheiben des Bootes, mit dem wir fuhren, wurden die vorbeiziehenden Sehenswürdigkeiten aufmerksam gemustert und fotografiert, um London-Eye, Gherkin und Tower Bridge zuhause stolz den Eltern vorzeigen zu können. Wir erreichten die Innenstadt zu einem besonderen Zeitpunkt: Die Queen persönlich hatte gerade das Parlament eröffnet und  fuhr anlässlich dessen mit einer Parade durch die Stadt zum Buckingham Palace. Aus Zeitgründen hatten wir allerdings leider keine Zeit um persönlich zu prüfen, ob sie ihr markantes Winken auch  zu solchen Veranstaltungen zur Schau trug. Aber immerhin, die Bobbys mit Bärenfellmützen waren ebenfalls ein amüsanter Anblick. Der Workshop im Globe Theatre sorgte bei allen Mitreisenden für große Erheiterung, nicht nur wegen der aufgeweckten englischen Schauspielerin, die sich von uns zunächst mal einige Wörter auf Deutsch beibringen ließ, und diese unter einem breiten Lächeln in ihren Ausführungen immer wieder zum Besten gab (Bauch, Geschmack, Oberschenkel & Schienbeine), sondern auch wegen den gut verständlichen und interessanten Erklärungen über das alte Theater. Zu viel mehr als dem Genuss einer Portion Fish & Chips (oder für die Feinschmecker in der Klasse international gleich schmeckendes Fastfood) wäre die Zeit dann allerdings zu knapp gewesen, doch für London war ja noch einmal ein Tag extra eingeplant, daher fuhren wir alle, aufgewühlt aber zufrieden mit dem, was wir gesehen und gehört hatten zurück in die Gastfamilien.

 

Die Freizeit, die uns in London am Tag davor nicht gewährt wurde, hatten wir in Brighton jedoch im Überfluss. Überraschend sortiert und aufgeweckt hatte sich alles am Meeting Point eingefunden - vermutlich hing es mit dem guten Wetter zusammen, das uns an diesem Tag vergönnt war. Wir bestaunten den Brighton Pier, auf dem sich mitten im Meer ein Vergnügungspark mit Achterbahnen und ähnliches befanden, den schönen Kieselstrand und die Lebendigkeit der Stadt. Einige schafften es tatsächlich, sich an diesem Tag einen einzigartigen, englischen Sonnenbrand zuzuziehen, während wir von einem Guide durch Brightons schmale, breite, belebte oder verwinkelte Straßen geführt wurden.

Lehrer und Schüler schmunzelten, als der Guide erklärte, wie die Leute das Salzwasser früher als förderlich für die Gesundheit einstuften, und als einige Jungs Blätter von Brightons ältestem Baum als Englandandenken mitgehen ließen. Viel verzweifelter waren die Mienen der Mädchen auf der Suche nach dem Geheimversteck des Hollisters im Brighton’schen Einkaufszentrum, das sich einfach nicht finden ließ. Beim späteren gemeinschaftlichen Zusammensitzen am Strand hatte jedes Reisemitglied mindestens zwei Tüten mehr dabei; die Freude über den Einkaufserfolg konnte da auch nicht von den umherfliegenden Möwen geschmälert werden, von denen vier mal spontan beschlossen, sich unmittelbar über unserer Reisegruppe zu erleichtern. Man entspannte sich, beobachtete das Meer oder genoss einfach die Strahlen der Abendsonne.  Schließlich fassten  sich jedoch die Lehrer ein Herz und scheuchten uns zurück in den Bus. Da der nächste Tag gleich nach dem Londonbesuch auch der Tag unserer Abreise sein sollte, musste alles gepackt sein.

 

Am nächsten Tag kamen alle etwas schwer aus den Federn; der letzte Tag der Klassenfahrt war gekommen. Man verabschiedete sich mehr oder weniger herzlich von den Gastfamilien, bedankte sich für die Fürsorge, die Unterkunft und die Mitgabe der Lunchpakete, ehe sich alle mit Koffern und Taschen zum Bus aufmachten. Dieser Tag hielt allerdings in mehr als einer Hinsicht eine Überraschung bereit, denn aufgrund einiger organisatorischer Probleme des Busfahrers gingen uns gut zwei Stunden unserer Freizeit wegen des Tube-Fahrens verloren. Wieder einmal wurde bewiesen, dass Lehrer die erstaunliche Fähigkeit besitzen, in den chaotischsten Situationen den Durchblick zu behalten, und so schafften sie es mit gut fünfzig Schülern einmal quer durch London zu fahren, ohne dabei jemanden zu verlieren. Die Freizeit wurde auf ein kurzes Huschen durch eine belebte Einkaufsstraße und später eine Stunde am Lester Square gekürzt. Die Klassen teilten sich in zwei Gruppen; eine davon wollte das Chelsea Stadion, die andere die Tower Bridge besichten. Angesichts der wunden Füße und der Hitze konnte man den Anblick der beeindruckenden Brücke leider nicht wirklich genießen, doch der Tower-Führer hatte Mitleid mit uns, und betonte immer wieder, dass wir uns bei seinen Erklärungen ruhig hinsetzen könnten.

Später wurde die Gruppe angesichts der vielen schreienden Farben am Lester Square jedoch wieder munter. Man durchforstete die Läden ein letztes Mal (tatsächlich vergaßen einige Mädchen ihre wunden Füße und rannten quer durch London, um einmal etwas im “Victoria’s Secret” einkaufen zu können), betrachtete beeindruckt den großen Bildschirm an einer der Hauswände und deckte sich mit Andenken für sämtliche Verwandte ein. Pause gab es dann im Hyde-Park. Leider führte der morgendliche Zeitverzug jedoch dazu, dass wir erst nachts in Dover ankamen und dadurch unsere Fähre verpassten. Wir warteten also noch eine Stunde, in Decken gewickelt und Knorr-Suppe aus dem Automaten schlürfend, und beobachteten unsere Klassenkameraden aus dem Tanzkurs, wie sie auf den Busparkplätzen Tango tanzten. Zurück auf europäischem Boden wollte sich jeder nur noch mit Decke und Kissen in den Sitz kuscheln und schlafen. Wenn jemand seine Decke vergessen hatte, musste notgedrungen der Klassenkamerad herhalten, denn im Bus war es kalt. Und ehe man es sich versah, war es schon Vormittag und der Bus stand wieder vor dem Kant Gymnasium, als wäre er nie weg gewesen. Doch das breite Grinsen auf den Schülergesichtern zeigte schon gleich, dass es anders gewesen war.

 

Für unsere Klassen war es eine tolle Fahrt. Wir hatten die Gelegenheit, Mitschüler und auch Lehrer einmal von einer anderen Seite kennen zu lernen und haben einiges gesehen, wozu wir außerhalb der Schule keine Chance gehabt hätten. Daher denke ich, ich spreche für die Lehrer und die gesamte neunte Klassenstufe wenn ich sage, dass die Englandfahrt 2014 wahrhaftig “legendär” war.

 

Céline Bacquet, 9A

 

 

 

Bereit für die Welt - bessere Chancen für Kant-Schüler mit dem telc-Sprachenzertifikat

In Zeiten der zunehmenden Globalisierung stehen Schulabgängern, die über besondere sprachliche Kompetenzen verfügen, alle Türen offen. Wer sich selbst und sein Unternehmen auch im Ausland erfolgreich und kompetent vertreten kann, verbessert seine Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt erheblich. Gerade im schulischen Bereich ist es deshalb besonders wichtig, dass Schüler auf die Anforderungen des internationalen Ausbildungsmarktes vorbereitet werden und ihre sprachlichen Kompetenzen schon in ihren Bewerbungen nachweisen können.

 

Die Schülerinnen, Schüler und Lehrer des Immanuel-Kant- Gymnasiums haben diesen Trend erkannt und bereiten sich auf ein international anerkanntes Sprachenzertifikat vor, das ihre englischen Sprachkenntnisse international aussagekräftig dokumentiert. Die telc GmbH, ein gemeinnütziges Tochterunternehmen des Deutschen Volkshochschulverbandes, unterstützt ihre Partnerschulen beim Vermitteln der Sprachkompetenzen und der Durchführung der Prüfungen. Seit dem Schuljahr 2011/12 ist auch das Immanuel-Kant-Gymnasium telc-Partnerschule und bereitet interessierte Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 auf den Prüfungstag vor. Die Kooperation zwischen telc und dem Immanuel-Kant-Gymnasium ist Teil des Schulprofils und ergänzt das seit Jahren erfolgreich angebotene Sprachenzertifikat DELF, das auf die Schulung der französischen Sprachkompetenzen der Kant-Schüler ausgerichtet ist.

 

Die Vorbereitungen für die Prüfung werden von einem Lehrerteam als AG organisiert, ein Angebot, das die Schüler trotz des zusätzlichen Aufwandes gerne annehmen. Die Schule erhält neben didaktischen Materialien auch einen Laptop, einen Beamer und eine Kamera, um die Vermittlung der Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Sprechen optimal schulen zu können. Maria Zinßius, Schulleiterin des Immanuel-Kant-Gymnasium betont den praktischen Nutzen, den die Schüler durch den telc-Test haben werden: „Wichtig ist es uns vor allem, dass sich die Schüler in den verschiedensten Kommunikationssituationen sicher fühlen und sich problemlos zurechtfinden. Die Kommunikationssituationen, auf die die telc-AG vorbereitet, sind realitätsnah und bereiten die Schüler optimal auf die Anforderungen vor, die Ihnen nach dem Abitur begegnen werden.“ Gerade auch in der Vorbereitungsphase der mündlichen Abiturprüfungen profitieren die Schüler enorm von den realitätsnahen Gesprächsphasen, in denen sie sich über die verschiedensten Themen unterhalten und auf ihre Gesprächspartner eingehen müssen. Die Tests entsprechen dem „Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen“, der gewährleistet, dass die Prüfungsergebnisse- im Gegensatz zu unkommentierten Schulnoten- international aussagekräftig sind. Am 24.2.2012 fand die erste telc-Prüfung am Immanuel-Kant-Gymnasium statt, die aus einem zweistündigen schriftlichen und einem halbstündigen mündlichen Prüfungsteil bestand.

 

Die Volkshochschule Pirmasens ist ebenfalls in die telc-Kooperation eingebunden und stellte die Prüfer für das Sprachenzertifikat zur Verfügung. Die Leiterin der VHS Pirmasens, Margit Nuss, freut sich auf die Zusammenarbeit. „ Dies ist unsere erste Schulprüfung in Zusammenarbeit mit einem Pirmasenser Gymnasium, und wir freuen uns auf diese neue, interessante Vernetzung zwischen telc, Schule und Volkshochschule.“ Und auch für die Schülerinnen und Schüler ist das Sprachenzertifikat eine wichtige Referenz: „Nach meinem Abitur möchte ich ein Jahr in Amerika verbringen und muss mich schon bald bewerben. Mein telc-Zertifikat wird meine Bewerbung sicher aussagekräftiger machen und meine Chancen erhöhen.“, so Oliver Prechtel, MSS 13.

S. Kamphues

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Tel. 06331 – 240412

Fax 06331 – 240423

 

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letzte Aktualisierung am: 19.11.2017

 

 

 

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