Immanuel - Kant - Gymnasium Pirmasens
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MINT - Fächer

Kant-Gymnasium für die nächsten drei Jahre als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet

Die Schule Immanuel-Kant-Gymnasium Pirmasens darf sich ab heute für die nächsten drei Jahre »MINT-freundliche Schule« nennen. Am Freitag fand die Ehrung der MINT-freundlichen Schulen aus der Metropolregion Rhein-Neckar im Technoseum Mannheim statt. Die Schulen wurden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung ausgezeichnet.
Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz KMK.

„Unsere Schulen und vor allem die Lehrer sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Wir setzen genau hier an und freuen uns, dass wir Ende 2016 dann bereits gut 1.300 Schulen in Deutschland MINT freundliche Schule‘ haben werden“, sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Stefan Küpper, Geschäftsführer der Arbeitgeber Baden-Württemberg, freute sich über das ungebrochene Interesse der Schulen an der Auszeichnung und die hohe Qualität der MINT-Angebote. „Mit ihrem breiten und vielfältigen Engagement leisten die heute geehrten ›MINT-freundlichen Schulen‹ einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Fachkräftebasis in Baden-Württemberg. Ein hervorragender MINT-Unterricht und ein breites und individuell gestaltbares Angebot der MINT-Förderung sind der Schlüssel, um das naturwissenschaftlich-technische Interesse zu wecken und die Talente zu fördern.“

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Arbeitgeber Baden-Württemberg; SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg; Cisco Systems; Deutsche Mathematiker-Vereinigung; Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Stiftung Haus der kleinen Forscher; IHK-Bezirk Ulm; Klett MINT GmbH; LEGO Education; technopedia DIHK; VDE Kurpfalz und VDI Bezirksverein Nordbaden-Pfalz; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

René Chassein, stv. Vorsitzender VDE Bezirksverein Kurpfalz, Dr. Ditmar Flothmann, MINT-Beauftragter, VDI Nordbaden-Pfalz, Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg sowie Volker Schebesta (MdL), Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport vergaben die Auszeichnung »MINT-freundliche Schule«.

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewußt MINT-Schwerpunkte setzen.

Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Mehr Informationen gibt es unter
www.mintzukunftschaffen.de.
Foto: Christian Hass

 

MINT-Exkursion 2016

 

Am Donnerstagmorgen (30.6.16) um 6:30 Uhr trafen sich 11 wissenshungrige Schüler und Schülerinnen der MSS mit den begleitenden Lehrerinnen Frau Tischer und Frau Mayer-Antes am Pirmasenser Bahnhof, um ihre Reise nach Braunschweig und Wolfsburg anzutreten. Neben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig standen eine VW-Autowerkführung und der Besuch der Autostadt Wolfsburg sowie des Phaeno auf unserem Plan. Am gleichen Tag kamen wir gegen 12:00 Uhr in der Forschungsstadt Braunschweig an. Nahezu jeder hat im Unterricht schon den Namen der Braunschweiger Atomuhr aufgeschnappt. Diese Attraktion durfte auf unserer 3-tägigen MINT-Exkursion nicht fehlen und so führte unser Weg zunächst zur PTB. Die PTB ist das nationale Metrologie-Institut. Vielleicht vermutet der ein oder andere hier auf Menschen zu treffen, die sich mit dem Wetter beschäftigen. Die Metrologie, ist aber hingegen zur Meteorologie, die Wissenschaft vom Messen (griechisch metró). Die PTB misst mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Und dass das Messen enorm wichtig für unsere moderne Gesellschaft ist, wurde im Vortrag einer PTB- Wissenschaftsjournalistin deutlich, was den Auftakt unserer Führung darstellte. Kein wissenschaftliches Experiment, kein industrieller Prozess und kein Waren- und Güterverkehr kommt ohne Quantifizierung aus. Modernste Messtechniken, die verschiedenste Größen von der Sekunde bis hin zum Kilo festlegen, sind heute nahezu Selbstverständlichkeit geworden. Mithilfe des PTB-Personals steuerten wir drei Stationen des riesigen Geländes an. Die Führungen beschäftigten sich mit Beschleunigung, Nanophysik und der genauen Messung der Zeit durch Atomuhren. Vor allem die Funktionsweise einer Atomuhr war wirklich sehr interessant. Die PTB-Physiker und Techniker nahmen sich Zeit, um all unsere Fragen zu beantworten und um uns ihren Fachbereich näher zu bringen.  Nach dreistündiger Führung ging es für uns weiter nach Wolfsburg. Dort bezogen wir unsere Jugendherberge und trafen uns später am Abend zu einer kleinen Stadterkundung.

Am Freitag besuchten wir das größte Automobilwerk Europas: das VW-Werk in Wolfsburg. 1.5 km lang ist die Werksfront in roten Klinkersteinen entlang des Mittellandkanals. Etwa 57.000 Menschen arbeiten dort, teils bei der Produktion, aber auch in der Forschung.  Wir hatten die Ehre, einen Blick hinter die rote VW-Werk Fassade zu werfen und durften hautnah miterleben, wie aus ca. 4000 Einzelteilen „das Auto“ entsteht. In Wolfsburg werden zwei Golfmodelle, sowie der  VW Tiguan und der VW Touareg gefertigt. Bei Vollauslastung können jeden Tag 4000 Neuwagen produziert werden. Die VW-Werksführung war mein persönliches Highlight der Fahrt. Wann erhascht man sonst mal einen Einblick in solch eine gigantische Autoproduktionsstätte? Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Arbeitsprozesse durchlaufen werden müssen, bis ein Auto voll funktionstüchtig ist und welche logistische Meisterleistung hinter dieser Fließbandproduktion steckt.

Als nächstes stand die Autostadt Wolfsburg auf unserem Plan. Die Autostadt Wolfsburg schließt sich direkt an das VW-Werk an. Wolfsburg ist wirklich eine Stadt für die Bequemen unter uns, da die Hauptattraktionen der Stadt direkt beieinander liegen. Die Autostadt Wolfsburg erstreckt sich auf einer riesigen Fläche. Neben kulinarischer und kultureller Vielfalt sollte vor allem die menschliche Mobilität im Fokus stehen. Die Autostadt bietet sogar die Möglichkeit, mit Tretbooten über den Mittellandkanal zu fahren oder sich gemütlich an den kleinen Sandstrand zu legen und dort (bei gutem Wetter) schwimmen zu gehen. Das Gelände umfasst mehrere Pavillons, die Einblicke in die Automobilkonzerne von Audi, VW, Seat, Skoda, Porsche und Lamborghini bieten. Auch die Forschung, vor allem in Bezug auf Nachhaltigkeit, spielt eine große Rolle. Durch Filme und kleine Experimente werden auch ökologische, soziale und ökonomische Themen, die in Verbindung mit dem Automobilbau stehen, den Besuchern näher gebracht. Mir hat vor allem das so genannte Zeitenhaus der Autostadt gefallen. Dort werden in einem mehrstöckigen Gebäude Autos der letzten hundert Jahre ausgestellt. Faszinierend zu sehen, wie sich der Automobilbau über die Jahre entwickelte und wie man die Technik und Leistung der Autos immer mehr optimieren konnte.

Am Abend trafen wir uns noch einmal in der Autostadt Wolfsburg, um uns zwei Vorführungen anzuschauen. Bei diesen wurden Bilder des Künstlers Dali durch Akrobaten nachgestellt. Zunächst war mir unklar, wie eine solche Verbindung aussehen sollte, aber  die Darsteller meisterten dies mit einer körperlichen Präzision  auf humorvolle Art und Weise.

Am Samstag , dem letzten Tag unserer MINT-Reise, besuchten wir vor der 6-stündigen Heimreise  noch das Science-Center Phaeno. Schon von außen macht das Phaeno einen imposanten Eindruck. Die Architektin Zaha Hadid erhielt für ihr architektonisches Meisterwerk sogar als erste Frau den Pritzker-Preis. Das Phaeno selbst überzeugt mit einer riesigen Auswahl von 350 wissenschaftlichen Experimenten und Phänomenen, aus dem biologischen bis hin zum physikalisch-technischen Sektor. Wir hatten leider nur noch 2 Stunden Zeit, um uns mit den verschiedenen Stationen des Phaeno zu beschäftigen. Meiner Meinung nach könnte man ohne weiteres einen ganzen Tag dort verbringen.

Anschließend ging es dann auch schon wieder in die Heimat. Wir bedanken uns bei Frau Tischer und bei Frau Mayer-Antes, die diese abwechslungsreiche, wissenschaftliche und interessante Fahrt organisiert haben!

Ein Artikel von Sarah Schmidt

 

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letzte Aktualisierung am:  20.9.2017

 

 

 

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