Immanuel - Kant - Gymnasium Pirmasens
Immanuel - Kant - Gymnasium Pirmasens

Fachbereich Religion

Liebe Schülerinnen und Schüler!

 

Wir, die evangelischen und katholischen Religionslehrer am Kant, möchten euch auf dieser Seite das Fach „Religionsunterricht“ in der Oberstufe vorstellen. Da die Inhalte der evangelischen und katholischen Religionslehre sich nicht so stark unterscheiden, stellen wir hier beide Fächer vor und weisen gegebenenfalls auf die Unterschiede hin.

Das Fach Religion ist dem gesellschaftlichen Fächerbereich zugeordnet. Allerdings unterscheidet sich das Fach von den anderen Fächern dadurch, dass hier existentielle Lebensfragen auf dem Hintergrund der christlichen Theologie zur Sprache kommen.

 

      1. Grundlagen des Religionsunterrichts

 

Religion wird an unserer Schule als Grundkurs angeboten (2 Wochenstunden). Die rechtlichen Grundlagen des Religionsunterrichts sind im Grundgesetz, der Landesverfassung sowie im Schulgesetz des Landes Rheinland- Pfalz festgelegt.

Der Staat und die Kirchen teilen sich die Verantwortung für den Religionsunterricht. Der Staat organisiert den RU, die Kirchen bestimmen Inhalte und Ziele maßgeblich mit.

Im Religionsunterricht geht es neben der Einübung von Basisqualifikationen darum, folgende Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern zu fördern:

  • Tragende Begriffe für unser Zusammenleben mit Inhalten zu füllen: Freiheit, Vernunft, Selbstbestimmung.
  • Bescheid zu wissen über die eigenen religiös- kulturellen Wurzeln und sich einen eigenen Standpunkt erarbeitet zu haben.
  • Vom eigenen Standpunkt aus fähig zu sein, Menschen aus anderen Kulturen so zu begegnen, dass wechselseitige Achtung und echte Toleranz möglich sind.

Der Religionsunterricht richtet sich prinzipiell an alle - unabhängig von ihrer persönlichen Überzeugung. Wir erwarten allerdings eine Offenheit für existentielle Lebensfragen und die Bereitschaft, sich mit religiösen Fragestellungen auseinander zu setzen.

Grundsätzlich besucht jeder Schüler den Unterricht seiner Konfession oder den Ethikunterricht. Es besteht jedoch die Möglichkeit, für maximal zwei Halbjahre den Unterricht der anderen Konfession zu besuchen. Die Leistungen können ganz normal eingebracht werden. Wer die mündliche Prüfung im Fach Religion ablegen möchte, muss alle Halbjahre der eigenen Konfession belegt haben (ein Wechsel ist also nicht möglich).

      2. Folgende Schwerpunkte sind uns in unserer Arbeit wichtig:

 

Ø    Nachdenken über mich selbst und andere:

Schülerinnen und Schüler bringen sich selbst, ihre Fragen und Probleme in den Unterricht ein. Sie können ihren eigenen Standpunkt darlegen und auf andere eingehen. Sie üben in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten Sozialverhalten ein.

Ø    Orientierung im Leben, Maßstäbe zum verantwortlichen Umgang mit den Mitmenschen, Maßstäbe zum verantwortlichen Umgang mit Natur und Technik:

Schülerinnen und Schüler setzen sich mit christlichen Lebensentwürfen kritisch auseinander und entwickeln eigene Vorstellungen von der Gestaltung der Gesellschaft.

Ø    Verstehen der Wurzeln unserer von der christlichen Religion geprägten Gesellschaft, Verständnis für andere Kulturen und Religionen:

Schülerinnen und Schüler kennen ihre eigene christliche Tradition und können diese mit anderen Weltreligionen vergleichen. Sie entwickeln einen eigenen Standpunkt, von dem aus sie anderen Religionen frei und aufgeschlossen begegnen können.

 

 

3.   Das Kursprogramm

 

 

Im Folgenden stellen wir euch die Themen der Kurshalbjahre in der Oberstufe vor. Prinzipiell wird in jedem Kurshalbjahr ein anderer thematischer Schwerpunkt gelegt. Für das Fach evangelische Religion wird ab dem kommenden Schuljahr ein neuer Lehrplan eingeführt. Den detaillierten Lehrplan kann man auf dem Bildungsserver des Landes RLP nachlesen.

 

Evangelische Religion

Katholische Religion

11/1 Themenbereich Anthropologie

11/1 Die Suche nach Lebenssinn

11/2 Themenbereich: Jesus Christus

 

11/2   Die Unbegreiflichkeit Gottes

   12 /1 Themenbereich „Gott“

 

12/1 Gott und sein letztes Wort: Jesus Christus

12/2   Themenbereich: Ethik

 

12/2 Ethisches Handeln im eschatologischen Hintergrund

13 Themenbereich: Christsein in der
           pluralen Welt

Folgende Schwerpunkte stehen zur Wahl:

  • Kirche
  • Religion und Religionen
  • Bibel
  • Theologie und   Naturwissenschaft

 

13 Geschichtliche Erfahrung unter dem   eschatologischen Vorbehalt

 

 

 

      4. Fachschaft, Angebote und Projekte

 

Evangelische Religion

  • Helma Terres

Katholische Religion

  • Matthias Brunner
  • Evmarie Heinrich
  • Diane Meyer
  • Jutta Schwarzmüller

Angebote/Projekte

  • Schulgottesdienste (Weihnachten und letzter Schultag)
  • Tage der Orientierung in der Klasse 10 (ökumenisches Projekt)
  • Fächerübergreifende Projekte (z.B. “evangelisch-katholisch“)
  • Teilnahme an Wettbewerben („Fairantwortlich Handeln“, 2012)

Quellen:

  • Religiöse Bildung in der Schule,
    Kundgebung der Synode der EKD 1997
  • Argumente für den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen
    Deutsche Bischofskonferenz 1997
    Informationen:
    www.kath.de
  • Religionsunterricht: 10 Thesen des Rates der EKD 2006
    Informationen:
    www.ekd.de

H. Terres



Höhepunkte sakraler Kunst im Elsass

 

Am Montag, den 13. Juli 2015, besuchten der Leistungskurs Bildende Kunst von Herrn Krämer sowie die Grundkurse Katholische Religion von Herrn Brunner und Frau Faul im Rahmen einer ganztägigen Exkursion das imposante Straßburger Münster und den eindrucksvollen „Isenheimer Altar“ von Matthias Grünewald in Colmar. Bei angenehmem Reisewetter erkundeten 35 Schülerinnen und Schüler der Jgst. 11 unter fachkundiger Führung Hr. Krämers  die Kathedrale zunächst von außen, dann von innen und schließlich von oben – also von der Aussichtsplattform aus, die einen weiten Blick in die Rheinebene bot. Nach einer kurzen Mittagspause in den pittoresken Gässchen rund um das Münster ging die Fahrt weiter Richtung Süden: Als zweiter kunsthistorischer Höhepunkt des Tages stand für den Nachmittag Matthias Grünewalds „Isenheimer Altar“ und Martin Schongauers „Madonna im Rosenhag“ auf dem Programm, die beide z. Zt. in der zu einem Museum umfunktionierten Dominikanerkirche in Colmar untergebracht sind. Die Besonderheiten und Hintergründe beider Kunstwerke brachte uns auf charmante Weise Mme. Gnaedig näher. Alle Beteiligten hielten tapfer das stramme Tagesprogramm durch und fuhren schließlich – gestärkt  durch Preziosen französischer Backkunst – am späten Nachmittag wieder Richtung Pirmasens, wo wir gegen halb sieben ankamen.

I. Faul

Tage der Orientierung

                    

Vom 18. bis 20.05. 2015 fanden die Tage der Orientierung der beiden zehnten Klassen im Martin-Butzer-Haus in Bad Dürkheim statt. Die Teilnahme an dieser Fahrt war freiwillig, so dass insgesamt knapp 30 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen mitgefahren sind. Begleitet wurden wir von den Religionslehrerinnen Frau Terres und Frau Schwarzmüller. Zwischen unserem Ziel und dem Ankunftsort lag zunächst mal eine halbe Stunde Fußmarsch – bergauf selbstverständlich! Da zeigte sich schnell, wer regelmäßig Sport treibt und wer nicht…. In der Einrichtung, die wunderschön an höchster Stelle von Bad Dürkheim liegt, werden Lehrgänge und Seminare für Firmen- und Jugendgruppen abgehalten. Des Weiteren können dort auch Familien ihre Freizeit verbringen.

Nach der Anreise am ersten Tag erfolgten die übliche Begrüßung und ein erstes Kennenlernen. Anschließend wurden die Zimmer verteilt. Wir hatten nun erstmals die Möglichkeit, uns einen Überblick über das Freizeitangebot des Martin-Butzer-Hauses zu verschaffen. Unter anderem gibt es eine Basketballhalle, einen Fußballplatz, Tischtennisplatten und eine Feuerstelle.

Nachmittags bekamen wir von unserem Betreuer, den wir zuvor kurz in unserer Schule kennengelernt hatten, und unserer neuen Betreuerin die Aufgabe ein Koordinatensystem zu zeichnen. Dabei stellte die x-Achse die vergangene Zeit unseres Lebens und die y-Achse eine Tabelle von -3 bis +3 dar. Nach diesem Maß sollten wir die größeren Ereignisse in unserem bisherigen Leben einordnen. +3 ist dabei ein sehr positives und -3 ein trauriges und negatives Erlebnis. Infolgedessen stellte man fest, dass man mehr positive, als negative Erfahrungen hatte und man die schlechten Zeiten immer überwindet.

Auf dieser Grundlage dachten wir gemeinsam über den Umgang mit Tod und Trauer nach. Abschließend hatten wir Gelegenheit, über unsere guten und schlechten Eigenschaften nachzudenken und diese mit unserem Koordinatensystem in Zusammenhang zu stellen, da die Persönlichkeit von Vergangenem geprägt wird. Anschließend fand ein sportlicher Abend statt. Dieser machte zwar Spaß, aber auch ziemlich müde.

Am Morgen des zweiten Tages gab es von uns Schülern ein Feedback für den ersten Tag, das äußerst positiv ausfiel! Wir wurden nach unseren Erwartungen für den kommenden Tag gefragt. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt und sollten uns aussuchen, ob wir Glück, Angst, Träume oder den Sinn des Lebens in einem kurzen Film definieren. Als wir uns die Filme anschauten wurde deutlich, dass diese Begriffe für die meisten Schüler das gleiche bedeuten.

Auf YouTube schauten wir uns ein Video von Julia Engelmann an, die dort den Refrain “One day baby, we’ll be old, oh baby we'll be old and think of all the stories that we could have told.",was so viel bedeutet wie: “ Eines Tages Baby, werden wir alt sein, oh Baby werden wir alt sein und an all die Geschichten denken die wir hätten erzählen können…" so interpretierte, dass man sein Leben jetzt leben soll, wenn man noch die Möglichkeit dazu hat und man auch Fehler machen und etwas riskieren soll, damit man später erzählen kann, was man gemacht hat und nicht, was man hätte machen können.

Das zweite Video namens “7 Milliarden andere” zeigte Menschen aus den verschiedensten Teilen der Welt, die darüber sprachen, warum sie diskriminiert wurden. Sei es nun wegen der Herkunft, dem Namen, der Hautfarbe, einer Behinderung, einem anderen Kleidungsstil, der sexuellen Orientierung oder wegen des Geschlechts. Wir kamen zu dem Schluss, dass wir allen Menschen unvoreingenommen gegenübertreten und nicht vorschnell urteilen über jemanden, den wir gar nicht kennen.

In Anlehnung an das Video von Julia Engelmann haben wir Briefe an uns selbst geschrieben: Was man im Moment gerne macht, was man später gerne machen würde und was man sich wünscht. Wir konnten uns ein Jahr aussuchen, in dem man den Brief bekommen wird. Die meisten haben den nächsten großen Tag anvisiert: das Abitur! Das wird mit Sicherheit ein schöner Moment, wenn man den Brief in einigen Jahren öffnet und nachlesen kann, ob man seine Träume von damals schon teilweise verwirklicht hat. Am Abend grillten wir Würstchen und dazu gab es Salate.

Aber das Highlight war das gemütliche Zusammensitzen, während man sein Stockbrot an die Glut des Feuers hielt und aufpasste, dass nicht allzu schwarz wurde. Dies gelang mal mehr, mal weniger. Dann hatte man die Möglichkeit an einem Spieleabend teilzunehmen, der zur allgemeinen Erheiterung beitrug. Ziel des Spiels war es den Lügner in der Runde zu finden. Es wurde also geraten, gefragt, geprüft, geleugnet und letztlich auch entdeckt. Anschließend unternahmen wir eine kleine Nachtwanderung von etwa 800 Metern zu einem Aussichtsturm im Wald.

Allerdings hatte ein Mitschüler eine Verletzung am Fuß. Er wurde aber kameradschaftlich und tapfer zum Turm getragen und konnte so am Abschlussgespräch des Tages teilnehmen.

Nach dem Frühstück versammelten wir uns ein letztes Mal, um ein paar Lieder zu singen und unsere Eindrücke, die wir in den letzten beiden Tagen gewonnen hatten, festzuhalten. Wir verabschiedeten uns und fuhren wegen des Bahnstreiks mit dem Bus nach Hause.

M. Sema

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letzte Aktualisierung am:  20.9.2017

 

 

 

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