Immanuel - Kant - Gymnasium Pirmasens
Immanuel - Kant - Gymnasium Pirmasens

Fachbereich Ethik

Tod, Sterben und Glück etwas näher bringen

 

Aufführung im Immanuel-Kant-Gymnasium  

 

Wer hat das Glück verdient? Wer den Tod? Und wer bestimmt das eigentlich? Um Antworten auf diese speziellen Fragen zu finden, hieß es in der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums „Vorhang auf für die Kopfwelt“.

 

Um den Schülern die Themen Tod, Sterben und Glück etwas näher zu bringen, traten „Die TanzWerker“ in Kooperation mit dem ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Südwestpfalz mit ihrem Stück „Das Glyck und der Tod“ im Immanuel-Kant-Gymnasium auf. Musik, Skript und Tanz wurden dabei von dem künstlerischen Ensemble selbst kreiert.

Der Tod wird im „Wald, den man vor lauter Bäumen nicht mehr sieht“ von allen Bewohnern der Kopfwelt verehrt. Nur der „Lygenbaron“ fürchtet den Tod und verbreitet falsche Gerüchte über diesen. Als das Glück aus dem Baum des Lebens extrahiert wird, droht das Gleichgewicht im Wald zu kippen. Bei der Begegnung zwischen Tod und „Glyck“ wird klar: um die Balance wieder herzustellen muss der Tod die Verantwortung des gebenden und nehmenden Schöpfers übernehmen, wohingegen das „Glyck“ wieder eins mit dem Baum des Lebens werden muss. Während Kerstin Despov die Regie führte, spielte Asay Shirin den Tod, Lydia Klein das Glyck und Simeon Bonke Klein das Herz.

Schon im Name des Stückes verbirgt sich die Botschaft, die „Die TanzWerker“ übermitteln wollen. Der Tod ist etwas natürliches, vor dem sich nicht gefürchtet werden muss. Deshalb wird dieser in korrekter Rechtschreibung geschrieben. Das „Glyck“ hingegen wird mit einer falschen Schreibweise als Fälschung dargestellt.

Das Angebot von Lothar Klein eine Aufführung an der Schule stattfinden zu lassen hat die Fachschaft Ethik des Immanuel-Kant-Gymnasiums gerne angenommen. Als ehemaliger Lehrer und ehrenamtlicher Mitarbeiter des Hospiz- und Palliativberatungsdienstes war es sein Wunsch, das Stück in die Schulen zu bringen.

Da die Auseinandersetzung mit den Themenfeldern Sterben, Tod und Glück im Lehrplan Ethik verankert sind, ergänzte das Stück die Unterrichtseinheit perfekt. Durch die Vor- und Nachbereitung der Themen im Unterricht, beschäftigten sich die Schüler intensiv mit der Thematik.

Die Zuschauer kamen nicht nur aus dem Immanuel-Kant-Gymnasium selbst, sondern auch aus der Landgraf-Ludwig-Realschule plus. Um die Zahl der Schüler für die Nachbesprechung gering zu halten, gab es gleich zweimal dieselbe Aufführung. „So konnten die Schüler ihre Fragen und Gedanken in einem geschützten Rahmen äußern“, erklärt Laura Hallauer aus der Fachschaft Ethik.

„Wir sind Herr Klein sehr dankbar für die Möglichkeit, die er uns eröffnet hat“, berichtet die Ethiklehrerin. In Zukunft hofft sie auf weitere Kooperationen mit den TanzWerkern.

Auch die Meinung der Schüler ist positiv. „Ich fand es gut, dass nicht nur normal Theater gespielt wurde, sondern ebenfalls Tanz und Gesang hinzukamen“, erzählt Hannah. Besonders beeindruckt war sie von dem selbstgemachten Bühnenbild und den Kostümen. „Die Personifikation des Todes und des Glückes war sehr gut“, berichtet Carolina. „Es macht die Thematik greifbarer“, erklärt sie.

 

(Samira Zimmermann für die PZ)

 

Neues Lehrbuch

In Reaktion auf die immer weitersteigende Nachfrage nach dem Fach Ethik wird ab dem kommenden Schuljahr 2017/18 für alle Klassen (5 – 13) ein Schulbuch geführt. Alle Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, besuchen auf Antrag den Ethikunterricht, sofern eine Lerngruppe eingerichtet werden kann.

Ethik – Was ist das?

 

Immanuel Kant formulierte diese vier Grundfragen des menschlichen Lebens, die für die Teilbereiche der Philosophie maßgeblich sind. Im Fach Ethik steht die zweite Frage „Was soll ich tun?“ im Fokus.

Ethik am „Kant“

 

Das Fach Ethik erfreut sich in den letzten Jahren an unserer Schule zunehmender Beliebtheit. Bei entsprechender Nachfrage wird Ethik in allen Jahrgangsstufen angeboten.

Alle Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen wollen, können den Ethikunterricht besuchen, unabhängig von ihrem konfessionellen Hintergrund.

Wettbewerbe und Projekte

 

Die Ethikkurse in der Oberstufe nehmen regelmäßig am jährlichen philosophischen Essay-Wettbewerb teil. Diese Teilnahme ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, sich mit Themen wie beispielsweise „Erleichtert das Philosophieren das Leben?“ oder „Darf Kunst alles?“ auseinanderzusetzen und dabei fächerübergreifend ihre argumentative Überzeugungskraft zu schulen.

Ethikunterricht  – Verständnis und Ziele

 

Ziel des Ethikunterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern das philosophische Rüstzeug zu vermitteln, um in ihrem Alltag moralisch „gut“ zu handeln und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.

Ein Wunschziel des Ethikunterrichts ist es, ein wenig zu einem gelungeneren und glücklicheren Leben der Schülerinnen und Schüler beizutragen.

 

Die Fachschaft

 

An unserer Schule unterrichten momentan vier Lehrer das Fach Ethik: Frau Hallauer, Herr Kuhn, Herr Schneiß und Frau Zuber. Die Fachbereichsleitung obliegt aktuell Frau Hallauer.

 

 

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Fax 06331 – 240423

 

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letzte Aktualisierung am:

12.12.2018

 

 

 

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