Immanuel - Kant - Gymnasium Pirmasens
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Fachbereich Religion

Grundkurse Ev. und Kath. Religion 11 in Straßburg und Colmar

Am Montag, den 14. Mai 2018, machten sich 32 Schüler der Grundkurse Evangelische und Katholische Religion gemeinsam mit ihren Stammkursleiterinnen Frau Terres und Frau Dr. Faul bei besten, sprich: moderaten Reisetemperaturen auf den Weg ins schöne Elsass, um sich dort erstklassige Werke der Sakralkunst anzuschauen. Unterstützt und fachkundig ergänzt wurden sie dabei von Herrn Vehling und Herrn Dr. Jakobi. Das erste Reiseziel bildete die geschichtsträchtige und größte Stadt der Region: Straßburg. Das imposante Münster beeindruckte vor allem durch seinen reichen Skulpturenschmuck, die architektonische Gliederung und den anstrengenden Weg die 333 Stufen hinauf zur Turmplattform, die diejenigen, die sich für den steilen Weg hinauf entschieden hatten, nahezu allein genießen konnten. Während der Teil der Gruppe oben über die Anzahl der Glocken grübelte und den Besuch literarisch mit einem Turmgedicht verarbeitete, hatten die anderen die Möglichkeit, sich die berühmten Darstellungen der Ecclesia und der Synagoge im Diözesanmuseum en Detail anzuschauen, da das entsprechende Portal aktuell Renovierungsmassnahmen unterworfen ist. Nach einer individuell gestalteten Rekreationsphase in der Altstadt ging es am frühen Nachmittag weiter zum Museum Unterlinden nach Colmar, wo Matthias Grünewalds Meisterwerk, der Isenheimer Altar, mit seiner drastischen Kreuzigungsszene und der farbkräftig dargestellten Heilsgeschichte zu sehen ist. Das Wetter hielt, wie es sein soll, bis die letzten wieder den Bus für die Heimfahrt erreicht hatten.

Exkursion der 8. und 9. Klassen zur Anne-Frank-Ausstellung

Am Dienstag, 24. April 2018 haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 die Anne-Frank-Ausstellung besucht. Die Geschichte der jungen Frau ist Thema des Religions- und Ethikunterrichts. Ihr Schicksal steht stellvertretend für die Verfolgung und Ermordung von 6 Millionen Juden in Europa zur Zeit der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft.

Die Ausstellung veranschaulicht die Lebensbedingungen der Familie Frank im Hinterhaus, thematisiert aber auch die Ursachen des Judenhasses und ihre Folgen.

Ein zweiter Teil der Ausstellung sensibilisiert die Besucher für die Ursachen von Fremdenhass und Ausgrenzung. Die Besonderheit: gleichaltrige Peer-Guides führten durch die Ausstellung, die großes Interesse bei den Besuchern fand.

Steffi Sieber, Sora Zuber, Helma Terres

Liebe Schülerinnen und Schüler!

 

Wir, die evangelischen und katholischen Religionslehrer am Kant, möchten euch auf dieser Seite das Fach „Religionsunterricht“ in der Oberstufe vorstellen. Da die Inhalte der evangelischen und katholischen Religionslehre sich nicht so stark unterscheiden, stellen wir hier beide Fächer vor und weisen gegebenenfalls auf die Unterschiede hin.

Das Fach Religion ist dem gesellschaftlichen Fächerbereich zugeordnet. Allerdings unterscheidet sich das Fach von den anderen Fächern dadurch, dass hier existentielle Lebensfragen auf dem Hintergrund der christlichen Theologie zur Sprache kommen.

 

      1. Grundlagen des Religionsunterrichts

 

Religion wird an unserer Schule als Grundkurs angeboten (2 Wochenstunden). Die rechtlichen Grundlagen des Religionsunterrichts sind im Grundgesetz, der Landesverfassung sowie im Schulgesetz des Landes Rheinland- Pfalz festgelegt.

Der Staat und die Kirchen teilen sich die Verantwortung für den Religionsunterricht. Der Staat organisiert den RU, die Kirchen bestimmen Inhalte und Ziele maßgeblich mit.

Im Religionsunterricht geht es neben der Einübung von Basisqualifikationen darum, folgende Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern zu fördern:

  • Tragende Begriffe für unser Zusammenleben mit Inhalten zu füllen: Freiheit, Vernunft, Selbstbestimmung.
  • Bescheid zu wissen über die eigenen religiös- kulturellen Wurzeln und sich einen eigenen Standpunkt erarbeitet zu haben.
  • Vom eigenen Standpunkt aus fähig zu sein, Menschen aus anderen Kulturen so zu begegnen, dass wechselseitige Achtung und echte Toleranz möglich sind.

Der Religionsunterricht richtet sich prinzipiell an alle - unabhängig von ihrer persönlichen Überzeugung. Wir erwarten allerdings eine Offenheit für existentielle Lebensfragen und die Bereitschaft, sich mit religiösen Fragestellungen auseinander zu setzen.

Grundsätzlich besucht jeder Schüler den Unterricht seiner Konfession oder den Ethikunterricht. Es besteht jedoch die Möglichkeit, für maximal zwei Halbjahre den Unterricht der anderen Konfession zu besuchen. Die Leistungen können ganz normal eingebracht werden. Wer die mündliche Prüfung im Fach Religion ablegen möchte, muss alle Halbjahre der eigenen Konfession belegt haben (ein Wechsel ist also nicht möglich).

      2. Folgende Schwerpunkte sind uns in unserer Arbeit wichtig:

 

Ø    Nachdenken über mich selbst und andere:

Schülerinnen und Schüler bringen sich selbst, ihre Fragen und Probleme in den Unterricht ein. Sie können ihren eigenen Standpunkt darlegen und auf andere eingehen. Sie üben in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten Sozialverhalten ein.

Ø    Orientierung im Leben, Maßstäbe zum verantwortlichen Umgang mit den Mitmenschen, Maßstäbe zum verantwortlichen Umgang mit Natur und Technik:

Schülerinnen und Schüler setzen sich mit christlichen Lebensentwürfen kritisch auseinander und entwickeln eigene Vorstellungen von der Gestaltung der Gesellschaft.

Ø    Verstehen der Wurzeln unserer von der christlichen Religion geprägten Gesellschaft, Verständnis für andere Kulturen und Religionen:

Schülerinnen und Schüler kennen ihre eigene christliche Tradition und können diese mit anderen Weltreligionen vergleichen. Sie entwickeln einen eigenen Standpunkt, von dem aus sie anderen Religionen frei und aufgeschlossen begegnen können.

 

 

3.   Das Kursprogramm

 

 

Im Folgenden stellen wir euch die Themen der Kurshalbjahre in der Oberstufe vor. Prinzipiell wird in jedem Kurshalbjahr ein anderer thematischer Schwerpunkt gelegt. Für das Fach evangelische Religion wird ab dem kommenden Schuljahr ein neuer Lehrplan eingeführt. Den detaillierten Lehrplan kann man auf dem Bildungsserver des Landes RLP nachlesen.

 

Evangelische Religion

Katholische Religion

11/1 Themenbereich Anthropologie

11/1 Die Suche nach Lebenssinn

11/2 Themenbereich: Jesus Christus

 

11/2   Die Unbegreiflichkeit Gottes

   12 /1 Themenbereich „Gott“

 

12/1 Gott und sein letztes Wort: Jesus Christus

12/2   Themenbereich: Ethik

 

12/2 Ethisches Handeln im eschatologischen Hintergrund

13 Themenbereich: Christsein in der
           pluralen Welt

Folgende Schwerpunkte stehen zur Wahl:

  • Kirche
  • Religion und Religionen
  • Bibel
  • Theologie und   Naturwissenschaft

 

13 Geschichtliche Erfahrung unter dem   eschatologischen Vorbehalt

 

 

 

      4. Fachschaft, Angebote und Projekte

 

Evangelische Religion

  • Helma Terres

Katholische Religion

  • Matthias Brunner
  • Evmarie Heinrich
  • Diane Meyer
  • Jutta Schwarzmüller

Angebote/Projekte

  • Schulgottesdienste (Weihnachten und letzter Schultag)
  • Tage der Orientierung in der Klasse 10 (ökumenisches Projekt)
  • Fächerübergreifende Projekte (z.B. “evangelisch-katholisch“)
  • Teilnahme an Wettbewerben („Fairantwortlich Handeln“, 2012)

Quellen:

  • Religiöse Bildung in der Schule,
    Kundgebung der Synode der EKD 1997
  • Argumente für den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen
    Deutsche Bischofskonferenz 1997
    Informationen:
    www.kath.de
  • Religionsunterricht: 10 Thesen des Rates der EKD 2006
    Informationen:
    www.ekd.de

H. Terres



 

 

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Wörthstr. 30

66953 Pirmasens

 

Tel. 06331 – 240412

Fax 06331 – 240423

 

  kant.gym@pirmasens.de

 

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letzte Aktualisierung am:

23.9.2018

 

 

 

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